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Stochastische Prozesse (Markov-Ketten, Random Walks, SDEs, MCMC) mit Konvergenzdiagnostik, Varianzreduktion und Visualisierung simulieren. Verwenden beim Erzeugen von Stichprobenpfaden fuer Schaetzung, Vorhersage oder Visualisierung; wenn analytische Loesungen nicht handhabbar sind; bei Monte-Carlo-Schaetzung mit Konvergenzgarantien; bei Validierung analytischer Ergebnisse gegen empirische Simulation; oder beim Ziehen von Stichproben aus komplexen Posteriors via MCMC.
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Stichprobenpfade aus stochastischen Prozessen simulieren -- einschliesslich diskreter Markov-Ketten, zeitkontinuierlicher Prozesse, stochastischer Differentialgleichungen und MCMC-Sampler -- mit Konvergenzdiagnostik, Varianzreduktionstechniken und Trajektorienvisualisierung.
| Eingabe | Typ | Beschreibung |
|---------|-----|--------------|
| process_type | string | Art des Prozesses: "dtmc", "ctmc", "random_walk", "brownian_motion", "sde", "mcmc" |
| parameters | dict | Prozessspezifische Parameter (Uebergangsmatrix, Drift-/Diffusionskoeffizienten, Zieldichte, etc.) |
| n_paths | integer | Anzahl unabhaengiger zu simulierender Stichprobenpfade |
| n_steps | integer | Anzahl der Zeitschritte pro Pfad (oder Gesamt-MCMC-Iterationen) |
| Eingabe | Typ | Standard | Beschreibung |
|---------|-----|----------|--------------|
| initial_state | scalar/vector | prozessspezifisch | Startzustand oder -verteilung fuer jeden Pfad |
| dt | float | 0.01 | Zeitschrittgroesse fuer zeitkontinuierliche Diskretisierung |
| seed | integer | zufaellig | Zufallsseed fuer Reproduzierbarkeit |
| burn_in | integer | n_steps / 10 | Anzahl anfaenglich zu verwerfender Schritte (MCMC) |
| thinning | integer | 1 | Jeden k-ten Sample behalten zur Autokorrelationsreduktion |
| variance_reduction | string | "none" | Methode: "none", "antithetic", "stratified", "control_variate" |
| target_function | callable | keine | Funktion zur Auswertung entlang der Pfade fuer Monte-Carlo-Schaetzung |
1.1. Prozesstyp identifizieren und alle erforderlichen Parameter zusammenstellen:
P und Zustandsraum. Validieren dass P zeilenstochastisch ist.Q. Validieren dass Zeilen sich zu 0 summieren und Nebendiagonaleintraege nicht-negativ sind.{-1, +1} mit gleicher Wahrscheinlichkeit), gegebenenfalls Grenzen.mu, Volatilitaet sigma, Dimension d.a(x,t), Diffusionsfunktion b(x,t).1.2. Parameterkonsistenz validieren:
1.3. Zufallsseed fuer Reproduzierbarkeit setzen.
Erwartet: Ein vollstaendig spezifiziertes stochastisches Modell mit validierten Parametern und einem reproduzierbaren Zufallszustand.
Bei Fehler: Wenn Parameter inkonsistent sind (z.B. nicht-stochastische Matrix), vor dem Fortfahren korrigieren. Wenn SDE-Koeffizienten pathologisch sind, ein anderes Diskretisierungsschema in Betracht ziehen.
2.1. Den geeigneten Algorithmus basierend auf dem Prozesstyp waehlen:
| Prozess | Methode | Schluesseleigenschaft |
|---------|---------|----------------------|
| DTMC | Direkte Stichprobenziehung aus Uebergangszeile | Exakt |
| CTMC | Gillespie-Algorithmus (SSA) | Exakt, ereignisgesteuert |
| CTMC (approx.) | Tau-Leaping | Approximativ, schneller bei hohen Raten |
| Random Walk | Direkte Stichprobenziehung der Inkremente | Exakt |
| Brownsche Bew. | Kumulative Summe Gauss'scher Inkremente | Exakt fuer festes dt |
| SDE (allgemein) | Euler-Maruyama | Ordnung 0.5 stark, Ordnung 1.0 schwach |
| SDE (hoehere Ord.) | Milstein | Ordnung 1.0 stark (skalares Rauschen) |
| SDE (steif) | Implizites Euler-Maruyama | Stabil fuer steife Drift |
| MCMC (allgemein) | Metropolis-Hastings | Asymptotisch exakt |
| MCMC (Gradient) | Hamiltonsches Monte Carlo (HMC) | Besseres Mixing in hohen Dimensionen |
| MCMC (bedingt) | Gibbs-Sampler | Exakte Bedingungsverteilungen wenn verfuegbar |
2.2. Fuer SDE-Methoden dt klein genug fuer numerische Stabilitaet waehlen. Nuetzliche Heuristik: mit dt = 0.01 beginnen und halbieren bis Ergebnisse stabil sind.
2.3. Fuer MCMC die Vorschlagsskala anpassen um eine Akzeptanzrate von ungefaehr zu erreichen:
2.4. Wenn Varianzreduktion angefordert, diese konfigurieren:
Z auch mit -Z simulieren.Erwartet: Ein ausgewaehlter Simulationsalgorithmus passend zum Prozesstyp mit geeigneten Abstimmungsparametern.
Bei Fehler: Wenn die gewaehlte Methode instabil ist (z.B. Euler-Maruyama divergiert), zu einer impliziten Methode wechseln oder dt reduzieren.
3.1. Speicher fuer n_paths Trajektorien zuweisen, jeweils der Laenge n_steps (oder dynamisch fuer ereignisgesteuerte Methoden wie Gillespie).
3.2. Fuer jeden Pfad i = 1, ..., n_paths:
DTMC / Random Walk:
x[0] = initial_state setzent = 1, ..., n_steps: x[t] aus der Uebergangsverteilung gegeben x[t-1] ziehenCTMC (Gillespie):
x[0] = initial_state setzen, time = 0time < T_max:
lambda = -Q[x, x] berechnentau ~ Exp(lambda) ziehenQ[x, j] / lambda fuer j != x ziehentime += tau aktualisieren, Uebergang aufzeichnenSDE (Euler-Maruyama):
x[0] = initial_state setzent = 1, ..., n_steps:
dW = sqrt(dt) * N(0, I) (Wiener-Inkrement)x[t] = x[t-1] + a(x[t-1], t*dt) * dt + b(x[t-1], t*dt) * dWMCMC (Metropolis-Hastings):
x[0] = initial_state setzent = 1, ..., n_steps:
x' ~ q(x' | x[t-1]) vorschlagenalpha = min(1, p(x') * q(x[t-1]|x') / (p(x[t-1]) * q(x'|x[t-1]))) berechnenalpha akzeptieren: x[t] = x' falls akzeptiert, sonst x[t] = x[t-1]3.3. Wenn target_function angegeben, diese an jedem Zustand entlang jedes Pfades auswerten und Werte speichern.
3.4. Thinning anwenden: jeden thinning-ten Sample behalten.
3.5. burn_in Samples vom Beginn jedes Pfades verwerfen (hauptsaechlich fuer MCMC).
Erwartet: n_paths vollstaendige Trajektorien im Speicher, mit optionalen Funktionsauswertungen. MCMC-Akzeptanzrate liegt im Zielbereich.
Bei Fehler: Wenn die Simulation NaN- oder Inf-Werte erzeugt, dt fuer SDE-Methoden reduzieren oder Parametergueltigkeit pruefen. Wenn die MCMC-Akzeptanzrate nahe 0% oder 100% liegt, Vorschlagsskala anpassen.
4.1. Trace-Plots: Den Wert jeder Komponente ueber die Zeit fuer eine Teilmenge der Pfade darstellen. Visuelle Inspektion auf Stationaritaet (keine Trends, stabile Varianz).
4.2. Gelman-Rubin-Diagnostik (R-hat): Fuer MCMC mit mehreren Ketten:
W und Zwischen-Ketten-Varianz B berechnen.R_hat = sqrt((n-1)/n + B/(n*W))R_hat < 1.01 (streng) oder R_hat < 1.1 (nachsichtig).4.3. Effektive Stichprobengroesse (ESS):
ESS = n_samples / (1 + 2 * sum(autocorrelations))ESS > 400 fuer zuverlaessige Posterior-Zusammenfassungen.4.4. Geweke-Diagnostik: Mittelwert der ersten 10% und der letzten 50% jeder Kette vergleichen. Der z-Score sollte innerhalb [-2, 2] fuer Konvergenz liegen.
4.5. Fuer Nicht-MCMC-Prozesse: Sicherstellen dass zeitgemittelte Statistiken (Mittelwert, Varianz) mit zunehmender Pfadlaenge stabilisieren. Laufende Durchschnitte darstellen.
4.6. Eine Zusammenfassungstabelle erstellen:
| Diagnostik | Wert | Schwellenwert | Status | |-----------|------|---------------|--------| | R-hat (max) | ... | < 1.01 | ... | | ESS (min) | ... | > 400 | ... | | Geweke z (max abs) | ... | < 2.0 | ... | | Akzeptanzrate | ... | 0.15-0.50 | ... |
Erwartet: Alle Konvergenzdiagnostiken bestehen ihre Schwellenwerte. Trace-Plots zeigen stabile, gut mischende Ketten.
Bei Fehler: Wenn R-hat > 1.1, laengere Ketten laufen lassen oder den Vorschlag verbessern. Wenn ESS sehr niedrig ist, Thinning erhoehen oder zu einem besseren Sampler wechseln (z.B. HMC). Wenn Geweke fehlschlaegt, Burn-in verlaengern.
5.1. Fuer jede Groesse von Interesse (Zustandsbelegung, Funktionserwartungswert, Treffzeiten):
SE = SD / sqrt(ESS).5.2. Konfidenzintervalle konstruieren:
Schaetzung +/- z_{alpha/2} * SE5.3. Wenn Varianzreduktion angewandt wurde, den Varianzreduktionsfaktor berechnen:
VRF = Var(naiver Schaetzer) / Var(reduzierter Schaetzer)5.4. Fuer Monte-Carlo-Integrationsschaetzungen:
5.5. Fuer Verteilungsschaetzungen:
5.6. Alle Zusammenfassungsstatistiken mit ihren Unsicherheiten tabellieren.
Erwartet: Punktschaetzungen mit zugehoerigen Standardfehlern und Konfidenzintervallen. Varianzreduktion (falls angewandt) ergibt VRF > 1.
Bei Fehler: Wenn Konfidenzintervalle zu breit sind, n_paths oder n_steps erhoehen. Wenn Varianzreduktion Schaetzungen verschlechtert (VRF < 1), deaktivieren -- die Kontrollvariable oder das antithetische Schema passt moeglicherweise nicht zum Problem.
6.1. Trajektorienplots: Eine repraesentative Teilmenge von Stichprobenpfaden (5-20 Pfade) ueber die Zeit darstellen. Transparenz fuer ueberlappende Pfade verwenden.
6.2. Ensemble-Statistiken: Die mittlere Trajektorie und punktweise 95%-Konfidenzbaender ueber alle Pfade ueberlagern.
6.3. Randverteilungen: An ausgewaehlten Zeitpunkten Histogramme oder Dichteschaetzungen der Zustandsverteilung ueber Pfade darstellen.
6.4. Vergleich mit stationaerer Verteilung: Wenn eine analytische stationaere Verteilung verfuegbar ist, diese dem empirischen Histogramm der letzten Zeitscheibe ueberlagern.
6.5. Autokorrelationsplots: Fuer MCMC die Autokorrelationsfunktion (ACF) fuer jede Komponente bis zu einem vernuenftigen Lag darstellen.
6.6. Diagnostik-Dashboard: Trace-Plots, ACF-Plots, laufende Mittelwert-Plots und Randdichten zu einer einzigen Mehrfach-Paneel-Abbildung fuer umfassende Bewertung kombinieren.
6.7. Alle Abbildungen sowohl in Vektor- (PDF/SVG) als auch in Rasterformaten (PNG) fuer die Dokumentation speichern.
Erwartet: Publikationsreife Abbildungen die Trajektorienverhalten, Verteilungskonvergenz und diagnostische Zusammenfassungen zeigen. Analytische Loesungen (wo verfuegbar) stimmen mit empirischen Ergebnissen ueberein.
Bei Fehler: Wenn Visualisierungen Nichtstationaritaet oder nicht erwartete Multimodalitaet aus dem Modell zeigen, Schritte 1-2 auf Parameter- oder Methodenfehler ueberpruefen. Wenn Plots ueberladen sind, Anzahl dargestellter Pfade reduzieren oder Abbildungsgroesse erhoehen.
dt aendert Ergebnisse nicht qualitativ (Konvergenzordnungspruefung)1/sqrt(n_paths) ab (Zentraler Grenzwertsatz)testing
Launch all available agents in parallel waves for open-ended hypothesis generation on problems where the correct domain is unknown. Use when facing a cross-domain problem with no clear starting point, when single-agent approaches have stalled, or when diverse perspectives are more valuable than deep expertise. Produces a ranked hypothesis set with convergence analysis and adversarial refinement.
tools
Write integration tests for a Node.js CLI application using the built-in node:test module. Covers the exec helper pattern, output assertions, filesystem state verification, cleanup hooks, JSON output parsing, error case testing, and state restoration after destructive tests. Use when adding tests to an existing CLI, testing a new command, verifying adapter behavior across frameworks, or setting up CI for a CLI tool.
development
Screen a proposed trademark for conflicts and distinctiveness before filing. Covers trademark database searches (TMview, WIPO Global Brand Database, USPTO TESS), distinctiveness analysis using the Abercrombie spectrum, likelihood of confusion assessment using DuPont factors and EUIPO relative grounds, common law rights evaluation, and goods/services overlap analysis. Produces a conflict report with a risk matrix. Use before adopting a new brand name, logo, or slogan — distinct from patent prior art search, which uses different databases, legal frameworks, and analysis methods.
tools
Scaffold a new CLI command using Commander.js with options, action handler, three output modes (human-readable, quiet, JSON), and optional ceremony variant. Covers command naming, option design, shared context patterns, error handling, and integration testing. Use when adding a command to an existing Commander.js CLI, designing a new CLI tool from scratch, or standardizing command structure across a multi-command CLI.