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Diophantische Gleichungen (nur ganzzahlige Loesungen) einschliesslich linearer, quadratischer und Pell-Gleichungen loesen. Umfasst den erweiterten Euklidischen Algorithmus, Abstiegsmethoden und Existenzbeweise. Verwenden beim Finden aller ganzzahligen Loesungen von ax + by = c, beim Loesen der Pell-Gleichung, beim Generieren Pythagoreischer Tripel, beim Beweisen, dass keine ganzzahligen Loesungen existieren ueber modulare Einschraenkungen, oder beim Finden der Fundamentalloesung, aus der alle anderen erzeugt werden.
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Diophantische Gleichungen loesen -- Polynomgleichungen, bei denen nur ganzzahlige Loesungen gesucht werden. Die Gleichung nach Typ klassifizieren, auf Loesbarkeit testen, partikulaere und allgemeine Loesungen finden und Loesungsfamilien erzeugen. Umfasst lineare Gleichungen, Pell-Gleichungen, Pythagoreische Tripel und allgemeine quadratische Formen.
Die Struktur der diophantischen Gleichung bestimmen, um die geeignete Loesungsmethode auszuwaehlen.
Linear: ax + by = c wobei a, b, c gegebene ganze Zahlen und x, y Unbekannte sind.
Pell-Gleichung: x^2 - Dy^2 = 1 (oder = -1, oder = N) wobei D eine positive nicht-quadratische ganze Zahl ist.
Pythagoreisch: x^2 + y^2 = z^2.
Allgemein quadratisch: ax^2 + bxy + cy^2 + dx + ey + f = 0.
Hoehere Ordnung oder speziell: Fermat-Typ (x^n + y^n = z^n fuer n > 2), Quadratsummen oder andere.
Klassifikation und gewaehlte Methode festhalten.
Erwartet: Eine praezise Klassifikation mit identifizierter Loesungsstrategie.
Bei Fehler: Wenn die Gleichung keinem Standardtyp entspricht, Substitution oder Transformation versuchen, um sie auf eine bekannte Form zu reduzieren. Zum Beispiel kann x^2 + y^2 + z^2 = n ueber Legendres Drei-Quadrate-Theorem angegangen werden. Wenn keine Reduktion erkennbar ist, modulare Einschraenkungen (Schritt 4) zur Pruefung auf Obstruktionen anwenden.
ax + by = c fuer ganzzahlige x, y loesen.
g = ggT(a, b) berechnen mit dem Euklidischen Algorithmus.
Loesbarkeit testen: Loesungen existieren genau dann, wenn g | c.
Vereinfachen: Durch g teilen um (a/g)x + (b/g)y = c/g zu erhalten, wobei nun ggT(a/g, b/g) = 1.
Partikulaere Loesung finden mit dem erweiterten Euklidischen Algorithmus:
Allgemeine Loesung aufschreiben:
Einschraenkungen anwenden (wenn positive Loesungen erforderlich):
Beispiel (15x + 21y = 39):
gcd(15, 21) = 3. Does 3 | 39? Yes.
Simplify: 5x + 7y = 13.
Extended Euclidean: 1 = 3*5 - 2*7.
Multiply by 13: 13 = 39*5 - 26*7.
Particular: x0 = 39, y0 = -26.
General: x = 39 + 7k, y = -26 - 5k, k in Z.
Check (k=0): 5*39 + 7*(-26) = 195 - 182 = 13. Correct.
Erwartet: Die allgemeine Loesungsfamilie (x, y) parametrisiert durch eine ganze Zahl k, mit Verifikation der partikulaeren Loesung.
Bei Fehler: Wenn die partikulaere Loesung falsch ist, die erweiterte Euklidische Rueckwaertssubstitution Schritt fuer Schritt nochmals pruefen. Der haeufigste Fehler ist ein Vorzeichenfehler. Verifizieren: a * x0 + b * y0 muss exakt c ergeben (nicht nur modulo etwas).
x^2 - Dy^2 = 1 loesen, wobei D eine positive nicht-quadratische ganze Zahl ist.
Verifizieren, dass D kein perfektes Quadrat ist: Falls D = k^2, dann x^2 - k^2*y^2 = (x - ky)(x + ky) = 1, was x - ky = x + ky = +/-1 erzwingt und y = 0, x = +/-1 ergibt (trivial). Die Gleichung ist nur fuer nicht-quadratisches D interessant.
Kettenbruchentwicklung von sqrt(D) berechnen:
Fundamentalloesung aus den Konvergenten extrahieren:
Weitere Loesungen erzeugen aus der Fundamentalloesung (x1, y1):
Die Fundamentalloesung und die Rekursion zur Erzeugung aller Loesungen praesentieren.
Fundamentalloesungen fuer kleine D:
| D | (x1, y1) | D | (x1, y1) | D | (x1, y1) | |----|----------|----|-------------|----|----------- | | 2 | (3, 2) | 7 | (8, 3) | 13 | (649, 180) | | 3 | (2, 1) | 8 | (3, 1) | 14 | (15, 4) | | 5 | (9, 4) | 10 | (19, 6) | 15 | (4, 1) | | 6 | (5, 2) | 11 | (10, 3) | 17 | (33, 8) |
Erwartet: Die Fundamentalloesung (x1, y1) durch Einsetzen verifiziert, plus die Rekursion zur Erzeugung aller positiven Loesungen.
Bei Fehler: Wenn die Kettenbruchberechnung nicht zu einer Periode konvergiert, die Iterationsformel pruefen. Die Periodenlaenge r kann gross sein (z.B. hat D = 61 r = 11 und die Fundamentalloesung (1766319049, 226153980)). Fuer grosse D Rechenwerkzeuge anstatt manueller Berechnung verwenden.
Beweisen, dass eine Gleichung keine ganzzahligen Loesungen hat, indem eine modulare Obstruktion gezeigt wird.
Einen Modul m waehlen (typischerweise m = 2, 3, 4, 5, 7, 8 oder 16).
Alle Reste aufzaehlen: Die linke Seite modulo m fuer alle moeglichen Reste der Variablen berechnen.
Pruefen, ob irgendeine Kombination die erforderliche rechte Seite modulo m ergibt.
Haeufige Obstruktionen:
Wenn keine Obstruktion gefunden wird, kann ein modularer Ansatz die Nichtexistenz nicht beweisen. Loesungen koennen existieren oder nicht; konstruktive Methoden oder Abstieg versuchen.
Referenz quadratischer Reste:
| Mod | Quadrate (Reste) | |-----|---------------------------| | 3 | {0, 1} | | 4 | {0, 1} | | 5 | {0, 1, 4} | | 7 | {0, 1, 2, 4} | | 8 | {0, 1, 4} | | 11 | {0, 1, 3, 4, 5, 9} | | 13 | {0, 1, 3, 4, 9, 10, 12} | | 16 | {0, 1, 4, 9} |
Erwartet: Entweder ein Beweis der Nichtexistenz ueber modulare Obstruktion oder eine Feststellung, dass bei den getesteten Modulen keine Obstruktion gefunden wurde.
Bei Fehler: Wenn modulare Methoden ergebnislos sind, den unendlichen Abstieg versuchen: eine Loesung annehmen, eine strikt kleinere Loesung ableiten und wiederholen, bis ein Widerspruch zur Positivitaet erreicht wird. Diese Technik ist klassisch fuer den Beweis, dass x^4 + y^4 = z^2 keine nicht-trivialen Loesungen hat.
Alle Loesungen in Bezug auf die Fundamentalloesung und ganzzahlige Parameter ausdruecken.
Fuer lineare Gleichungen: Die Familie ist x = x0 + (b/g)*k, y = y0 - (a/g)*k (aus Schritt 2).
Fuer Pell-Gleichungen: Die Rekursion aus Schritt 3 verwenden, um die ersten Loesungen zu erzeugen:
(x1, y1), (x2, y2), (x3, y3), ...
Mindestens 3-5 Loesungen als Plausibilitaetspruefung auflisten.
Fuer Pythagoreische Tripel: Primitive Tripel aus Parametern m > n > 0, ggT(m, n) = 1, m - n ungerade erzeugen:
Fuer allgemeine Familien: Loesungen wenn moeglich in parametrischer Form ausdruecken. Wenn die Gleichung eine Kurve vom Geschlecht 0 definiert, existiert eine rationale Parametrisierung. Bei Geschlecht >= 1 kann es endlich viele Loesungen geben (Satz von Faltings fuer Geschlecht >= 2).
Mindestens 3 Mitglieder der Familie durch Einsetzen in die Originalgleichung verifizieren.
Beispiel (Pell, D = 2):
Fundamental: (x1, y1) = (3, 2). Check: 9 - 2*4 = 1. Correct.
(x2, y2) = (3*3 + 2*2*2, 3*2 + 2*3) = (17, 12). Check: 289 - 2*144 = 1.
(x3, y3) = (3*17 + 2*2*12, 3*12 + 2*17) = (99, 70). Check: 9801 - 2*4900 = 1.
Erwartet: Eine parametrische oder rekursive Beschreibung aller Loesungen, mit mindestens 3 verifizierten Loesungen.
Bei Fehler: Wenn erzeugte Loesungen die Verifikation nicht bestehen, ist die Fundamentalloesung oder die Rekursionsformel falsch. Fuer Pell-Gleichungen die Fundamentalloesung aus dem Kettenbruch neu ableiten. Fuer lineare Gleichungen die erweiterte Euklidische Berechnung nochmals pruefen.
Annahme, dass alle Gleichungen mit ggT | c positive Loesungen haben: Die allgemeine Loesung x = x0 + (b/g)*k schliesst negative Werte ein. Positive Loesungen existieren moeglicherweise nicht, selbst wenn die Gleichung ueber allen ganzen Zahlen loesbar ist.
Verwechslung von x^2 - Dy^2 = 1 mit x^2 - Dy^2 = -1: Die negative Pell-Gleichung hat nur Loesungen, wenn die Kettenbruch-Periodenlaenge ungerade ist. Die Formel der positiven Gleichung auf ein negatives Gleichungsziel anzuwenden ergibt ein falsches Ergebnis.
Triviale Loesung der Pell-Gleichung vergessen: (x, y) = (1, 0) erfuellt immer x^2 - Dy^2 = 1, ist aber nicht nuetzlich zur Erzeugung nicht-trivialer Loesungen. Die Fundamentalloesung ist die kleinste Loesung mit y > 0.
Unvollstaendige modulare Obstruktion: Nur mod 2 oder mod 4 zu pruefen kann Obstruktionen uebersehen, die bei hoeheren Modulen sichtbar sind. Wenn die ersten Modulen keine Obstruktion zeigen, mod 8, 9, 16 oder die Diskriminante der quadratischen Form versuchen.
Off-by-one in der Kettenbruchperiode: Die Konvergentenindizes muessen sorgfaeltig verfolgt werden. Die Fundamentalloesung kommt von p_{r-1}/q_{r-1} wobei r die Periodenlaenge ist, nicht von p_r/q_r.
Unendlicher Abstieg ohne Basisfall: Beim Abstieg zum Beweis der Nichtexistenz muss gezeigt werden, dass der Abstieg bei einem Widerspruch terminiert (z.B. x = 0 widerspricht x > 0). Ohne diesen Basisfall ist das Argument unvollstaendig.
Fermats Letzten Satz falsch anwenden: x^n + y^n = z^n hat keine nicht-trivialen ganzzahligen Loesungen fuer n > 2 (Wiles, 1995), aber dies gilt nicht fuer Gleichungen mit verschiedenen Koeffizienten wie 2x^3 + 3y^3 = z^3.
analyze-prime-numbers -- Faktorisierung und ggT-Berechnung sind Voraussetzungen fuer diophantisches Loesensolve-modular-arithmetic -- Lineare Kongruenzen ax = c (mod b) sind aequivalent zu linearen diophantischen Gleichungenderive-theoretical-result -- Formale Ableitungstechniken zum Beweis diophantischer Unmoeglichkeitsergebnissetesting
Launch all available agents in parallel waves for open-ended hypothesis generation on problems where the correct domain is unknown. Use when facing a cross-domain problem with no clear starting point, when single-agent approaches have stalled, or when diverse perspectives are more valuable than deep expertise. Produces a ranked hypothesis set with convergence analysis and adversarial refinement.
tools
Write integration tests for a Node.js CLI application using the built-in node:test module. Covers the exec helper pattern, output assertions, filesystem state verification, cleanup hooks, JSON output parsing, error case testing, and state restoration after destructive tests. Use when adding tests to an existing CLI, testing a new command, verifying adapter behavior across frameworks, or setting up CI for a CLI tool.
development
Screen a proposed trademark for conflicts and distinctiveness before filing. Covers trademark database searches (TMview, WIPO Global Brand Database, USPTO TESS), distinctiveness analysis using the Abercrombie spectrum, likelihood of confusion assessment using DuPont factors and EUIPO relative grounds, common law rights evaluation, and goods/services overlap analysis. Produces a conflict report with a risk matrix. Use before adopting a new brand name, logo, or slogan — distinct from patent prior art search, which uses different databases, legal frameworks, and analysis methods.
tools
Scaffold a new CLI command using Commander.js with options, action handler, three output modes (human-readable, quiet, JSON), and optional ceremony variant. Covers command naming, option design, shared context patterns, error handling, and integration testing. Use when adding a command to an existing Commander.js CLI, designing a new CLI tool from scratch, or standardizing command structure across a multi-command CLI.